Nachrichten

Nachrichten

Der erste BG General, General Major Sava Mutkurov am heutigen Tag 1852 geboren

Der erste BG General, General Major Sava Mutkurov am heutigen Tag 1852 geboren

04.01.2021 10:00:00

Sava Mutkurov war ein aktiver Teilnehmer an der Vereinigung (1885), am Serbisch-Bulgarischen Krieg (1885), war Regent und Militärminister. Sava Mutkurov war immer im Dienst seiner Heimat und seines Volkes.

Geboren wurde Sava Mutkurov am 4.Dezember 1852 in einer angesehenen und wohlhabenden Kaufmannsfamilie in der alten bulgarischen Hauptstadt Weliko Tarnowo. Sein älterer Bruder Petar beteiligte sich 1862 an einem Aufstand gegen die türkischen Unterdrücker. Nach der Niederschlagung des Aufstandes wurde Petar zu langjährigen Haft in Istanbul verurteilt. Nur wenige Monate später erkrankte er so schwer, dass die Mutter in die Hauptstadt des Osmanischem Reiches kam, um seine Freilassung zu erbitten. Mit sich brachte sie den jungen Sava, der in die renommierte Palastschule "Mekteba Sultanie" eintrat und dort eine Ausbildung zum Feldscher erhielt. Der Tod seines Bruders im Gefängnis 1867 bestimmte das weitere Schicksal des jungen Mannes. Er ging nach Odessa und schrieb sich an der dortigen Offizierschule ein, mit dem Gedanken, einmal gegen die Unterdrücker seiner Heimat kämpfen zu können.

Nach dem Abschluss 1872 trat Sava Mutkurov als Unteroffizier in die russische Armee ein. Viel Jahre später nahm er als Freiwilliger an der Seite Serbiens im Serbisch-Türkische Krieg teil und wurde 1877 dem 53. Wolinsky-Infanterieregiment zugeteilt. Mit diesem Regiment überquerte er die Donau als Russisch-Türkische Krieg ausbrach. Für seine Tapferkeit in diesem Krieg, besonders am Schipka-Pass und bei Schejnowo, wurde der junge Unteroffizier mit den Orden "St. Stanislav" und "St. Ana" ausgezeichnet.

Nach der Unterzeichnung des Präliminarfriedens von San Stefano am 3.März 1878, der Bulgarien nach 500 Jahren türkischer Fremdherrschaft die Freiheit brachte, wechselte der inzwischen zum Oberleutnant beförderte Mutkurov in die neugegründete bulgarischen Streitkräfte und wurde zur 20. Infanteriedivision in Plovdiv abkommandiert. Sehr schnell wurde klar, dass er ein erfahrener und umsichtiger Offizier ist, der das Vertrauen seiner Vorgesetzten rechfertigen konnte. Im August 1881 wurde er zum Hauptmann befördert, im März des nächsten Jahres - zum Major. Mit diesem Rang wurde Sava Mutkurov zum Chef der Polizeiverwaltung in Ostrumelien ernannt.

Nach dem Frieden von San Stefano war Bulgarien beim Berliner Kongress im Juli 1878 in da Fürstentum Bulgarien und das autonome Gebiet Ostrumelien geteilt worden, das aber weiterhin unter türkischer Verwaltung stand. Am 6.September 1885 vollzogen die Bulgaren, gegen den Widerstand der Großmächte die Vereinigung beider Landesteile, wobei Plovdiv und die dortige Polizeiverwaltung unter Major Mutkurov eine sehr wichtige Rolle spielte. Als Belohnung dafür wurde er zum Oberstleutnant befördert und zum Kommandeur der Garnison in Ajtos im Osten Bulgariens ernannt.

Als Serbien am 2. November 1885 Bulgarien den Krieg erklärte, wurde die Ajtos-Garnison in einem Gewaltmarsch an die Fron t im Westen verlegt und zur Verteidigung der Position Zaribrod eingesetzt. Oberstleutnant Mutkurow hatte erneut Gelegenheit, seine Tapferkeit unter Beweis zu stellen. Nach dem Krieg erhielt er das Kommando über die Garnison in Plovdiv, wo er ein großes Ansehen in der Gesellschaft genoss. 1886 stellte er sich beim Putsch der Offiziere auf die Seite des Fürsten und wurde dafür mit dem Oberkommando über alle bulgarischen Streitkräfte belohnt. Und als Fürst Alexander Battenberg im August 1886 abdankte, wurde Sava Mutkurov sogar einer der drei Regenten.

Nach der Inthronisierung von Fürst Ferdinand wurde der zwischenzeitlich zum Oberst beförderte Mutkurov am 20. August 1887 zum Verteidigungsminister in der ersten Stambolow-Regierung. Auf diesem Posten, er war übrigens mit 35 der bis dahin jüngste Verteidigungsminister, konnte Mutkurov einige wichtige Reformen in den Streitkräften durchsetzen und wurde für seine Verdienste am 4. Februar 1891 zum ersten General in der neueren bulgarischen Geschichte befördert. Da sich aber inzwischen seine Gesundheit drastisch verschlechtert hatte, reichte er am gleichen Tag seinen Rücktritt ein und fuhr nach Italien, um sich einer Behandlung zu unterziehen. Nur einen Monat später aber, am 3. März 1981, ereilte ihn, fern der Heimat, der Tod. Sein Leichnam werde nach Sofia überführt und in den Hof der Kirche "Heiliger Spass" beigesetzt. Einige Monate später wurde er auf dem Zentralfriedhof in ein Grabmal aus Marmor und Bronze umgebettet.

Mehr über Neujahr
Mehr über Neujahr
30.12.2020 11:00:00
***
STEFANOVDEN (St. Stephen oder Stefanstag)
Namenstag von allen mit den Namen  Stefan, Stefanka ( Stephan bedeutet “die Krone”), Stoil, Stojo, Stojka, Stojcho, Stoimen, Stoichko, Stojan, Stojanka, Stanka, Tanja, Tanjo, Tsonko/a, Tsanko/a, Stanimir/a, Stamen, Zaprjan/a; Ventsislav/a (auch Dez. 30.).\r\nDer dritte Weihnachtstag ist Stefanovden (Stephanstag). Allen, die Namenstag an Weihnachten haben, schenkte man weiЯe Leinentьcher und man tanzte Reigentдnze fьr sie. Sie tanzen den letzten rituellen Reigentanz “buenek”.\r\nNach den Volkslegenden glaubte man , vergesse man an Weihnachten, das ausgeliehene Salz zurьckzugeben, werde man Augenschmerzen haben. Hцrte man an Weihnachten einen Rausch am Ohr, so bedeutete es, dass ein Schutzengel vorbei gekommen ist. Deshalb musste man sich drei Mal bekreuzigen und sich etwas wьnschen.\r\nMehr Info-hier
WEIHNACHTEN GEBURT CHRISTI – 25. Dezember
Namenstag für: Hristo, Hristina, Christina, Kolio, Bojin, Radostin, Radomir, Mladen.Ritualtafel: Sülze, Schweinebraten, frisch gebackenes Brot, Blätterteigkuchen mit Fleisch, Milchblätterteigkuchen, gebratene Leber, Dörrfleisch mit Sauerkraut, gebratenes Huhn.Das Weihnachtsfest  oder Große Weihnachten dauerte drei Tage lang. Früher ging man am Morgen in die Kirche und anschließend versammelten sich alle auf dem Dorfplatz, wo die Ritualbrötchen der unverheirateten Mädchen ersteigert wurden. Es war eine Frage der Ehre für jeden Junggesellen, das Brötchen seiner Auserwählten zu ersteigern, egal, was es ihm kostete. Man glaubte, vergesse man an Weihnachten, das ausgeliehene Salz zurückzugeben, werde man Augenschmerzen haben. Hörte man an Weihnachten einen Rausch am Ohr, so bedeutete es, dass ein Schutzengel vorbei gekommen ist. Deshalb musste man sich drei Mal bekreuzigen und sich etwas wünschen. An Weihnachten durften die Kinder mit dem Feuer nicht spielen, sonst würden sie sich nachts einnässen. Nach der langen Fastenzeit aß man am Mittag, nach der Messe in der Kirche, zum ersten Mal Fleisch. Am ersten Weihnachtstag bereitete man Schweinebraten vor. Das Weihnachtsfest ist eine eigenartige Fortsetzung des Heiligen Abends, weil es noch um Mitternacht beginnt – mit dem Brauch “ Koleduvane”. Teilnehmer daran sind nur Männer – Junggesellen, Verlobten und jung verheiratete Männer. Alle tragen jedoch einen Gesamtnamen, der in den verschiedenen Mundarten in verschiedener Form ist – Koledari, Koladnizi, Koledare, Kolednizi u.s.w. Die Vorbereitung der Weihnachtsburschen beginnt noch während der Fastenzeit. Sie versammeln sich bereits am Ignatiustag (Ignazhden) im Haus des Anführers, der verheiratet sein musste. Er kennt außerdem alle Bräuche und Traditionen des Dorfes. Die Koledari singen zu zweit. Die Gruppe der Weihnachtsburschen (10-15 Mann) teilt sich in vier Paare. Außerdem gehören dazu zwei jüngere Burschen, die die geschenkten Ritualbrötchen zu tragen haben. Beim Umzug durch die Häuser lernen sie die Bräuche und die Lieder.Die Koledari tragen Volkstrachten mit speziell verzierten Hüten. Sie gehen die ganze Nacht von Haus zu Haus und singen spezielle Rituallieder. In jedem Haus singen die Koledari spezielle Lieder für den Familienvater, die Hausherrin und jedes Familienmitglied. Das Lied ist eine Art Segensspruch für die ganze Familie und beginnt mit folgenden Worten:„Steh auf, Hausherr, steh auf, denn gute Gäste stehen vor der Haustür, gute Gäste, Koledari, sie bringen gute Nachrichten und Segen …”Nach dem Lied sagt der Anführer der Gruppe  den Segensspruch: “  Vom Herr – viel Gesundheit, von uns – viel Freude!”Die Koledari werden mit Geld, Fleisch, Bohnen, Wein u.a. beschenkt. Der Koleduvane - Brauch endet mit Reigentänzen am Dorfplatz.  
Noch mehr Info über Heilig Abend
Noch mehr Info über Heilig Abend
24.12.2020 11:00:00
Heilig Abend ist die Nacht vor Weihnachten, wenn sich die ganze Familie zum Festabenessen versammelt. Am Heiligen Abend werden traditionell sieben bzw. neun verschiedene Gerichte auf den Tisch gebracht werden. Sie symbolisieren die Hoffnung, dass der Tisch im kommenden Jahr ebenso reich gedeckt sein wird.\r\nIm bulgarischen Volkskalender beginnt Weihnachten um Mitternacht mit dem Brauch Koleduwane. Irgendwann nachts hört man  die Musik der Gajda (zu Deutsch: Dudelsack) und den Gesang der Koledari (zu Deutsch: Weihnachtsburschen). „Steh auf, Hausherr, steh auf, denn gute Gäste stehen vor der Haustür, gute Gäste, Koledari, sie bringen gute Nachrichten und Segen, vom Herr – viel Gesundheit, von uns – viel Freude…“ Mit der  Vorbereitung der Weihnachtsburschen beginnt man noch während der Fastenzeit. Koledari dürfen nur Junggesellen werden. Sie versammeln sich bereits am Nikolaustag im Haus des Anführers, der verheiratet sein muss. Er kennt außerdem alle Bräuche und Traditionen des Dorfes. \r\nDie Koledari singen zu zweit. Die Gruppe der Weihnachtsburschen teilt sich in vier Paare. Außerdem gehören dazu zwei jüngere Burschen, die die geschenkten Ritualbrötchen zu tragen haben. Beim Umzug durch die Häuser lernen sie die Bräuche und die Lieder. Zur Gruppe gehört ferner der Dudelsackspieler. In jedem Haus singen die Weihnachtsburschen spezielle Lieder für den Familienvater, die Hausherrin und jedes Familienmitglied. Der Umzug der Koledari endet in den frühen Morgenstunden des ersten Weihnachtstages, als sie in allen Häusern gewesen waren.\r\nSie können sich hier Fotos von unserer Weihnachtsparty am 22. Dezember 2005 ansehen – wie wir zusammen, wie ein Team von guten Freunden, Weihnachten gefeiert haben !
BADNI WETSCHER (HEILIG ABEND)
BADNI WETSCHER (HEILIG ABEND)
24.12.2020 09:00:00
Namenstag von allen mit den Namen Ewgeni, Ewgenija, Bisser, Bissera, Bistra, Bozhin, Bozhana. Diesen Abend nannte man auch noch Weihnachtsabend, Weihrauchabend oder Christi Geburt. Am frühen Morgen mussten die Hausfrauen das besondere Ritualbrot Bogowiza (abgeleitet vom bulgarischen Wort für Gott – Bog) backen. Die Töchter in der Familie bereiteten die kleinen Brötchen in halbrunder Form vor, die sie später den Koledari (zu Deutsch: Weihnachtsburschen ) schenkten. Am Heiligen Abend werden traditionell sieben bzw. neun verschiedene Gerichte auf den Tisch gebracht werden. Sie symbolisieren die Hoffnung, das der Tisch im kommenden Jahr ebenso reich gedeckt sein wird. Ein wichtiger Bestandteil ist ein Brot mit einer Münze darin. Der älteste Mann des Hauses bricht dieses Brot und teilt es mit den anderen. Der Finder der Münze, soll das größte Glück im kommenden Jahr haben.\r\nMehr:hier
Das Lied “Stille Nacht” wird 202 Jahre alt
"Es war am 24. Dezember des Jahres 1818, als der damalige Hilfspriester Herr Joseph Mohr bei der neu errichteten Pfarre St. Nicola in Oberndorf dem Organistendienst vertretenden Franz Gruber (damals zugleich auch Schullehrer in Arnsdorf) ein Gedicht überreichte, mit dem Ansuchen eine hierauf passende Melodie für 2 Solostimmen sammt Chor und für eine Guitarre-Begleitung schreiben zu wollen."
St.Anastasia's Tag
St.Anastasia's Tag
22.12.2020 08:00:00
Namenstag von allen mit den Namen Anastasia, Assja, Natascha.\r\nAn diesem Tag ehrten die alten Bulgaren die Sterbende Nastassja, eine mythologische Gestalt des Todes. Die alten Menschen fьrchteten sie, weil sie alle hinmachen konnte, wenn sie nur erzörnte. Deshalb schauten die Hausfrauen zu, dass sie die Nastassja an diesem Tag mild stimmen und verrichteten keine Hausarbeit. Sie durften nur Ritualbrote backen, die sie mit Honig bestrichen und den Nachbarn gaben. Damit ehrten sie die Verstorbenen.\r\nAnastasia, nach mancher Ьberlieferung die Schwester von Kaiser Konstantin, wurde der Legende nach von Chrysogonus bekehrt, als ihre Mutter gestorben war. Gegen ihren Willen wurde sie einem heidnischen Mann vermählt, entzog sich ihm und widmete sich, zusammen mit ihrer Magd, der Betreuung gefangener Christen. \r\nMehr Info - hier
IGNAZHDEN (St. Ignatius, der Gottesträger von Antiochia)
Namenstag von allen mit den Namen Ignat ( auf Latein – der Feurige), Ognjan, Ognjana. Der Ignatiustag war im Volkskalender der erste Tag des neuen Jahres.Am Abend vor dem Festtag bereitete die Hausfrau die für den Ignatiustag typischen Mahlzeiten vor, die in der Fastenzeit erlaubt waren, wie auch das Ritualbrot. Der erste Gast am Ignatiustag, genannt Polasnik, nahm das Brot in die Hand und durfte es brechen. Er kostete von allen Mahlzeiten und wünschte der Familie Gesundheit, Fruchtbarkeit und Wohlergehen. Am ersten Gast am Ignatiustag deutete man auch das Jahr. War er reich, so sollten die Gastgeber keine Geldsorgen haben. War er glücklich, sollten die Gastgeber auch glücklich sein. Anschließend ging die Hausfrau in den Garten und gab den Küken zu fressen, indem sie sich wünschte, dass sie nicht weglaufen.Es war wichtig, dass die Hühner die Eier an diesem Tag im eigenen Stall legen. Das Ei symbolisierte den Ursprung der Welt und sollte deshalb zu Hause bleiben. Am Ignatiustag durfte man auch nichts außerhalb des Hauses tragen, sondern Geschenke nach Hause bringen, damit das Jahr reich wird. Jeder sollte am Ignatiustag auch Kleingeld in der Tasche haben. Ignatius wird als Schüler des Apostels Johannes angesehen, Johannes selbst soll Ignatius zum Bischof von Antiochia - dem heutigen Antakya in der Türkei - ernannt haben. Mit seiner Betonung der bischöflichen Autorität festigte er die organisatorischen Fundamente der jungen Kirche. Deswegen und wegen seines starken und leidenschaftlichen Glaubens wird er auch "Theophoros", "Gottesträger" genannt und "Säule der Kirche".       
DANIEL, Hl. Prophet, und die 3 Jünglinge Ananias, Azarias und Misael
Namenstag von allen mit den Namen Danail, Daniel, Daniela. In den christlichen Legenden wurde St.Daniel in die Löwengrube geworfen, blieb aber unversehrt und wurde gerettet. An diesem Tag feiern alle schwangeren Frauen. Sie backen rundes Brot und verteilen es unter den Nachbarn, damit das Jahr fruchtbar ist.mehr...