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Das Kuklenski Kloster

Das Kloster ist bekannt auch unter dem Namen „Sveti Vratchove“. Es liegt an den nördlichen Hängen des Rhodopen - Gebirges, 3 km von dem Dorf Kuklen entfernt, rechts von der Strasse Plovdiv – Assenovgrad (15 km südlich von Plovdiv).

Das Kloster war bereits während der Herrschaft des Zaren Ivan Alexander bekannt, hauptsächlich für seine Bildungsschule, seinen Kultureinfluss und natürlich wegen der Heilgewässer von seiner Heilquelle, die auch Verrücktheit heilten. In den schweren Jahren der Mohammedanisierung der Rhodopen - Bulgaren (1657) wurde das Kloster zerstört. In dieser Zeit wurden 33 Kloster und 218 Kirchen zwischen Kostenetz und Stanimaka (dem heutigen Assenovgrad) bis auf den Grund abgerissen.

Anfang des 18. Jahrhunderts wurde es von patriotischen Bulgaren aus dem Gebiet von Plovdiv wieder aufgebaut und verwandelte sich in einen Bildungsmittelpunkt, in dem Grammatiker, Kaligraphen und Abschreiber von Kirchenbüchern wie der Mönchälteste Ananij und der Mönchälteste Sider ausgebildet wurden. Hier wird jahrzehntelang das Psalmenbuch „Pesnivetsat“ aus Kuklen aufbewahrt, das auf Wunsch des Zaren Ivan Aleksander im Jahr 1337 als Lobpreisung für den Zaren geschrieben wurde.


Das malerische Rhodopa-TalDas Kuklenski - Kloster St.St. Kosma und Damjan kuschelt sich in einem wunderschцnen Tal, 12 km sьdlich von Plovdiv. Das Kloster wurde im XII.Jh. von den georianischen Brьdern Grigorij und Abassij Bakuriani, den Grьndern  von Batschkovo Kloster errichtet. 

Der SьdflьgelDer Sьdflьgel des Klosters mit dem Haupttor. 

Der alte EingangDer alte Eingang, zur Klosterkirche fьhrend.

Die KlosterheilquelleDie heilende Klosterquelle mit der St.Kosma und Damjan-Ikone.

Der KlosterhofDer Klosterhof - Aussicht.

Die alte KircheDie alte St.St.Kosma und Damjan-Klosterkiche, errichtet im IX.Jh.

Die Heiligen BrüderDie Ikone der Heiligen Brüder Kosma und Damjan, bekannt als die ersten Heiler. Ihre Popularität verdanken die Brüder Kosma und Damjan ihrer Fähigkeit zu heilen. Ihr Heiligenleben ist voll Wunder, die über die geheilten kranken Menschen erzählen. Sie nahmen keinen einzigen Groschen für die Heilung.Die Heiliger werden zweimal im Jahr geehrt - am 1. Juli und am 1.November ( der Feiertag aller Heiler, Quacksalber und Heilkräutersammler). Nach der Volkstradition arbeiten die Frauen an diesem Tag nicht, damit sich kein Familienglied erkrankt. Das einzige, was sie tun dürfen, ist Brot zu backen und es zur Gesundheit zu reichen.

Die heilende KetteDie heilkräftige Kette in der Vorhalle der alten Kirche wurde seit alten Zeiten zur Heilung von mentalen Kranken und zum Verjagen  böser Geister aus den Kranken gebraucht. Der Kranke verbrachte die Nacht an der Kette gebunden und am Morgen war er schon geheilt...

Der Brunnen mit BronzeornamentenDer Brunnen mit Bronzeornamenten, errichtet 1951 im Hof der alten Kirche zum Gedenken an den Plovdiver Erzbischof Kiril.