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Arbanassi

Es versteckt sich auf einem Plateau, vier Kilometer nordцstlich von Weliko Tarnowo, und von den vielen wдhrend des Zweiten Bulgarischen Reiches erbauten Klцstern sind in Arbanassi zwei auch heute noch zu sehen. Dank der einst von wohlhabenden Kaufherren aufgewandten Mittel hat das Dorf so viel zu bieten:
GroЯe, aus Stein gebaute Hдuser, zum Beispiel das Konstanzaliew-Haus, sowie Kirchen, Kapellen und Trinkbrunnen. Es versteht sich, dass der Ort ein wahres Zentrum der Christen war, versteckt vor den Augen der Weliko Tarnowo verwaltenden Osmanen.

Die Hдuser sind noch in dieser Zeit der tьrkischen Herrschaft erbaut worden. Mit Eisennдgeln beschlagene Holztore in den hohen Mauern цffnen sich zu gerдumigen Hцfen mit Rasen und wilden Geranien. Aus Stein gebaut, дhneln die Hдuser von ihrem Charakter her Festungen. Dies bewirken ihre 2 - 2,5 m hohen AuЯenmauern, die Kellergeschosse mit bis zu 1 m dicken Mauern, zugдnglich nur durch verdeckte Eingдnge. Das niedrigere Erdgeschoss enthielt die Lagerrдume und die Haushaltsrдume. Die Treppe fьhrte, zum Teil auЯen gelegen, zu einer offenen Veranda, die sich in spдteren Zeiten zu einem geschlossenen Saal wandelte. In Kontrast zu ihrem abschreckenden Aussehen sind die Hдuser innerlich дuЯerst einladend gestaltet. Die Rдume sind mit geschnitzten Holzdecken und Backsteinherden ausgestattet. Die Zimmer sind groЯ und luftig, mit eindeutig zugeordneten Funktionen als Wohnzimmer, Schlafzimmer, Esszimmer oder Badezimmer. Bei den Tьren, Schrдnken, Decken, Herden und Kaminen hatten Kьnstler die Gestaltung ьbernommen, teilweise sind die Gegenstдnde mit Dekorationen ьberladen.
Von den 80 noch stehenden Hдusern sind 36 nationale Kulturdenkmдler. Zwei der interessantesten Hдuser sind das Haus Konstancalieva und das Haus Hadzhilieva.

 


Die Umgebungen von Arbanassi

Malerische Gasse in Arbanassi

Ehrenmal der Gefallenen in den Kriegen im 19. und 20.Jahrhundert.

Arbanassi - Aussicht

Haus in Arbanassi

Altes Haus im Arbanassi, 17.Jh.

Das Konstanzaliev- Haus, erbaut im 17. - 18. Jh.

Steinmauer um das Haus herum

Das Konstanzaliev-Haus ist im 17 Jh. gebaut. Das Erdgeschoss ist ganz aus Stein gebaut. Der Haupteingang ist mit einem beschlagenen Tor geschützt. Für die Wächter ist eine Sonderöffnung mit hinausragenden Eisengittern eingebaut. Die Einrichtung der geräumigen Zimmer verleiht dem großen Haus Gemütlichkeit und Intimität. Dazu trägt die prächtige Verzierung bei, die von Meistern mit hoher Kultur und entsprechend der Anforderungen der Hausherren mit Kunstgeschmack und Finanzmöglichkeiten ausgearbeitet ist.

Das ist eines der großen gut erhaltenen und reich verzierten Häuser in Arbanassi und datiert aus dem XVII. Jh. Später wurde das Haus von Atanas Konstanzaliev gekauft, und heute ist das Haus unter diesem Namen bekannt. Beim Erdbeben im Jahr 1913 wurde das Haus völlig zerstört. Später wurde das Haus von Leon Filipov gekauft, auf seinen  Kosten restauriert und dem Museum übergeben.  

Durch den Haupteingang erreicht man den zweiten Stock. Er besteht aus einem großen Empfangsraum, einem Wohnzimmer, einem Schlafzimmer, einem Speisezimmer.

Die Innenverzierung der Decken ist aus Gips und Holz ( mit Profillatten und Holzschnitzereien) – ein Beweis für die Kultur und den Geschmack des Hausherren. Sie ist auch ein Beweis für die Fähigkeiten und  die Fertigkeiten von diesen, die das Haus gebaut haben. Nach der Restaurierung im Jahr 1958 beherbergt das Haus eine Ausstellung, die die Lebensweise im XIX. Jh. zeigt.

Im Konstanzaliev- Haus

Das Zimmer einer Wöchnerin

Brunnen im Hof, gebaut im 17.Jh.

Der Hof