Nachrichten

Nachrichten

Der große Erfinder mit dem tragischen Tod Rudolf Diesel ist am heutigen Tag 1858 geboren

Der große Erfinder mit dem tragischen Tod Rudolf Diesel ist am heutigen Tag 1858 geboren

18.03.2020 10:00:00

Auf der ganzen Erde ist er heute verbreitet: der Dieselmotor. Autos, Lokomotiven, Schiffe und Fabriken werden damit betrieben, denn er ist ein sparsamer Motor. Mit einem Liter Diesel-Kraftstoff kann ein Auto bis zu 25 Prozent mehr Kilometer fahren, als mit einem Liter Benzin. Erfinder des Dieselmotors ist der Deutsche Rudolf Diesel. 1858 wurde er in Paris von deutschen Eltern geboren. Sein Vater hatte dort eine kleine Fabrik für Lederarbeiten, und der junge Rudolf musste oft tüchtig mithelfen. Schon früh interessierte er sich für Mechanik und für Maschinen. Da seine Eltern sehr arm waren, wurde Rudolf zu einem Onkel nach Deutschland geschickt. Er besaß eine große technische Begabung und war sehr fleißig. Ohne einen Pfennig Unterstützung von seinen Eltern studierte er Ingenieur-Wissenschaften an der technischen Hochschule München. Dort legte er später das beste Examen seit der Gründung der Hochschule ab. Später arbeitete er in Berlin.

Die entscheidende Idee

Bereits mit zwanzig Jahren wollte Diesel einen möglichst sparsam und billig arbeitenden Motor bauen, damit sich auch die vielen kleinen Werkstätten und Industriebetriebe eine Maschine leisten könnten. Bis dahin gab es nur die in England hergestellte Dampfmaschine. Sie verwandelte jedoch nur etwa ein Zehntel der in der Kohle enthaltenen Wärmemenge in Energie. Und es gab den gerade von Daimler und Benz für Maschinen und Autos entwickelten Otto-Motor. Auch er verbrauchte damals noch sehr viel Benzin. Beim Otto-Motor wird das Benzin in einem Kolben  durch den Funken einer Zündkerze  zur Explosion  gebracht. Durch die Energie, die bei den vielen kleinen aufeinander folgenden Explosionen frei wird, wird der Automotor angetrieben. 1890 kam Diesel plötzlich die entscheidende Idee zu seinem Motor. An Stelle einer Zündkerze wird Luft in einem Zylinder stark zusammengepresst, in dem sich ein Kolben befindet. Dadurch erhöht sich ihre Temperatur auf etwa 600 Grad. In diese glühende Luft wird ein winziges Tröpfchen Kraftstoff eingespritzt. Infolge der Hitze explodiert das Luft-Kraftstoff-Gemisch und treibt dadurch den Motor an. Statt Benzin verwendet man als Kraftstoff schweres Öl.

Ein mühevoller Weg

Aber es war für Diesel noch ein weiter Weg bis zu einem brauchbaren Motor. In der Maschinenfabrik M.A.N. im süddeutschen Augsburg konnte Diesel seinen Motor ab 1893 entwickeln. Der Direktor der Fabrik half Diesel bereitwillig bei seinen Experimenten. Immer wieder endeten die Versuche mit dem neuen Motor in Misserfolgen. Einmal flogen mit einem lauten Knall Teile des Motors wie Geschosse  durch die Luft. Auch bezweifelten viele Ingenieure damals, dass Diesels Motor jemals richtig arbeiten würde. Aber Diesel gab nicht auf. 1897 lief der Motor endlich zufriedenstellend. Er verbrauchte sehr viel weniger Kraftstoff als alle anderen damaligen Motoren und leistete ganze 20 PS. Heute steht er im Deutschen Museum in München. Diesel konnte seinen Motor jetzt beim Staat als Patent  eintragen lassen und zum Verkauf anbieten. Aber sofort behaupteten andere Ingenieure, sie hätten Ähnliches erfunden. Immer wieder musste er in Prozessen  vor den Gerichten seine Erfindung verteidigen. Auch liefen Diesels Motoren bei den Käufern zu Anfang nicht immer richtig. Deshalb schickten sie ihre Motoren an Diesel zurück. So hatte er viel Ärger und Sorgen.

Langsamer Erfolg

Zunächst eignete sich Diesels Motor nur für große Maschinen mit vielen PS. 1903 wurde das erste Schiff mit einem Dieselmotor für den Verkehr auf dem Kaspischen Meer gebaut. 1905 errichtete die Firma M.A.N. in Kiew das erste Dieselkraftwerk der Welt zur Stromerzeugung für die städtischen Straßenbahnen. Und 1913 wurde die erste Diesel-Lokomotive gebaut. Nach dem 1.Weltkrieg gelang auch die Entwicklung von Klein-Dieselmotoren. 1923 kamen die ersten Diesel-Lastkraftwagen auf den Markt, ab 1936 dann auch Diesel-Personenautos. So verbreitete sich der Dieselmotor immer mehr auf der Erde. Viele Eisenbahnlokomotiven haben einen Dieselantrieb. 90 Prozent aller größeren Handelsschiffe weltweit fahren mit Dieselmotoren. Und in großen Teilen Afrikas und Asiens erzeugen Diesel-Kraftwerke den Strom. Solange nicht günstigere Energiequellen wie vielleicht die Sonne zur Verfügung stehen, wird der Dieselmotor weiter ein wichtiger Helfer der Menschheit bleiben.

Geheimnisvoller Tod

Rudolf Diesels Leben hatte große Erfolge gesehen. Aber Überarbeitung, Krankheit und Streit mit anderen Erfindern machten sein Leben oft zur Qual. Dann verlor er auch viel Geld, weil er es falsch anlegte. 1912 erlebte Diesel noch die großen Erfolge der mit dem Dieselmotor angetriebenen Ozeandampfer. Auf einer Reise durch Amerika feierte man ihn als berühmten Mann. Finanziell aber war er ruiniert. Am Abend des 29.9.1913 fuhr er mit dem Schiff von Belgien nach England. Dort wollte er an der Einweihung einer neuen Fabrik für Dieselmotoren teilnehmen. Aber er kam nie an. Am Morgen war er nicht mehr zu finden. Wahrscheinlich hat er sich ins Wasser gestürzt und war ertrunken. Denn in seinem Kalender hat er hinter dem Datum seines Todestages ein Kreuz gemacht. Trotz seiner großen Erfolge endete sein Leben tragisch. Was ihn letztendlich dazu gebracht hat, wissen wir nicht. Aber auch, wenn Menschen und Umstände gegen uns sind - die Bibel sagt, dass wir mit allen Dingen zu Gott kommen dürfen. Er lässt uns auch in beruflichen Sorgen und finanziellen Schwierigkeiten nicht allein. Wir brauchen unserem Leben deshalb niemals selber ein Ende zu machen. Ja, wir dürfen es gar nicht. Gott allein, der uns unser Leben gegeben hat, darf es uns auch wieder nehmen. Und ihm sollen wir für alles in unserem Leben danken und ihn ehren, in glücklichen und auch in schweren Tagen.

Quelle: derweg.org

Heute ist der Gedenktag von St. Menas (auch Minas), St. Victor und St. Vicentius
Namenstag von allen mit den Namen Mina, Minka, Mintscho; Victor, Victoria; Vikentij.
8. November - Tag des Erzengels Michael
Das christliche Fest “ Konzil von St. Archangel Michael, genannt auch Rangelstag oder Hrangelstag wird im November gefeiert. Michael wird als der - schon vor Beginn der Schцpfung - Luzifer stьrzende Kдmpfer dargestellt. Er war nach der Ьberlieferung der Engel mit dem Schwert, der den Drachen durchbohrt. Michael wird auch als der Engel identifiziert, der den anderen Drachen in den Abgrund stьrzt ;er wird nach Kommentaren zur Apokalypse beim Erscheinen des Antichrist auch diesen tцten. Er gilt als der Seelengeleiter, und hдlt die Seelenwaage; noch heute wird er deshalb im Totenoffizium der katholischen Kirche angerufen mit der Bitte, "dass der Bannertrдger Sankt Michael die Seelen ins heilige Licht fьhre". Michael empfдngt demnach die Seligen im Paradies, so wie Petrus an der Himmelspforte.Die orthodoxe Kirche verehrt St. Michael als einen der sieben Engel, die immer vor dem Gottes Thron stehen: Erzengel Michael prдsentiert die Gottes Worte, Erzengel Gavrail – Trдger der Gottes Geheimnisse, Rafail – Heiler mit Gottes Hilfe, Uriel – Aufklдrer der Seelen, Selaphiel – Anbeter und Fьrsprecher vor Gotte, Jehudill – den Gott rьhmend, Barachiel – Trдger der Gottes Segen. Die Erzengel sind die Schьtzer des Menschengeschlechts und jeder Mensch bekommt noch bei seiner Geburt einen Schutzengel.Namenstag von allen mit den Namen Angel, Angelina, Michaill, Gavrail, Radka, Radko, Raina, Ognian, Plamen, Emilia, Emil.Ritualtafel: Ritualbrot, Rotwein, Lammfleisch
ARCHANGELSKA (GOLIAMA) SADUSCHNITSA (Totengedenktag (Allerseelen) – der Samstag vor dem Tag des Erzengels Michael
Am ersten Samstag vor dem Tag des Erzengels Michael ist der große Totengedenktag, oder wie man ihn auch noch nennt: Erzengel-Totengedenktag.
Der Tag der Bulgarischen Volksaufklärer
Am 1.November feiert Bulgarien eines der größten Tage, gewidmet unserer Kultur und Entwicklung – den Tag der Bulgarischen Volksaufklärer aus der Wiedergeburtszeit, die zur Befreiung Bulgariens und Herausbildung der bulgarischen Nation und Identität beigetragen haben. Die bulgarische Wiedergeburtszeit ist diese Zeit unserer Geschichte, die die bulgarische Einheit und Identität am meisten repräsentiert und deren Helden zu den heiligsten Symbolen der ganzen Nation geworden sind… An diesem Tag verehren wir die größten Bulgaren unserer Nation: St. Ivan Rilski, Paisii Hilendarski, Sofronii Vrachanski, Neofit Bozveli, Hristo Botev, Zachari Stojanov, Naiden Gerov, Joakim Gruev und viele andere… 
MISCHINDEN  (Mäusetag)
MISCHINDEN (Mäusetag)
27.10.2020 10:00:00
Namenstag von allen, die den Namen Nestor tragen.
Heute ist DIMITROVDEN (St.Demetriustag)
Namenstag von allen mit den Namen  Dimiter, Dimitrina, Dimo, Mitra, Dragan, Drago, Dimka.Nach den traditionellen Sitten verzeichnet dieser Tag ( bekannt als Dimitrovden oder Mitrovden) den Anfang des Winters. “St.Georg (gefeiert am 6.Mai) bringt den Sommer, St.Demetrius (26.Ortober) bringt den Winter”. St.Demetrius reitet auf einen Ross und von seinem Bart fallen die ersten Schneeflocken. “ Kommt der Dimitrovden, kommt auch der Schnee”, so ist die Überlieferung. An diesem Tag endet die traditionelle Zeit, für die die Schäfer, Rinderhirte und Knechte eingestellt werden – der Zeitraum von Gergiovden (6.Mai) bis Dimitrivden ( Dimiter ist die bulgarische Version von Demetrius). Am nächsten Tag wird mit den Saisonarbeitern abgerechnet. Die Hausherren schenkten den Arbeitern neue Kleider und ein Lamm als Zeichen der Dankbarkeit.In der Nähe des Asowschen Meeres, wo Bulgaren angesiedelt waren, deutete man am Demetriustag, wie das Wetter im nächsten Jahr sein wird. Hatte man Vollmond, so sollte der Frühling warm sein und die Bienen sollten sich mehren. Am Demetriustag mussten außerdem alle, die ein neues Haus bauen, die Arbeit abschließen. Die Nachbarn und die neuen Hausherren schenkten den Bauarbeitern verschiedene Leckereien, Kleider und Handtücher. Der Baumeister befestigte auf dem Dach ein Kreuz aus Holz und segnete das neue Haus ab. Es war Brauch, dass der neue Hausherr einen weißen Schafbock schlachtet und die ganze Familie und die Nachbarschaft einlädt. Am Dimitrovden werden Volksfeste und Kirchmessen veranstaltet. Am Samstag vor der Feier ist die sogenannte “Dimitrovska Saduschnitza” ( der Allerseelentag).
Festtag des Rila-Klosters
Festtag des Rila-Klosters
19.10.2020 09:00:00
Am 19.Oktober feiert die bulgarische Kirche die Endeckung der heiligen Reliquen von St.Joan von Rila und deren Befцrderung nach Sofia. Als die Hungaren 1183 Sofia eroberten, verlegten sie die heiligen Reste von Joan von Rila in ihre Hauptstadt Estergon.Spдter wurden die sterblichen Reste wieder nach Sofia gebracht. Im Jahre 1195 verlegte der bulgarische Zar Assen I. sie nach Veliko Tarnovo. 1497 wurden die Reliquen ins Rila-Kloster zurьckverlegt, wo sie auch heute  behalten und verehrt werden. Deshalb ist der 19.Oktober Feiertag vom Rila-Kloster. 
18.Oktober -  St.Lukastag
18.Oktober - St.Lukastag
18.10.2020 08:00:00
Der Heilige Apostel und Evangelist St.Luka, der das Evangelium ьber das Leben und Werk von Jesus Christi schrieb, war auch als wunderbarer Heiler und begabter Maler bekannt. Er ist in der Stadt Antioche, Syrien, geboren. Nach seinem Treffen mit St.Paul beschloss er, sein Leben zum Gottesdienst zu widmen.Luka hatte den Ruhm eines berьhmten Heilers und Doktors. Er war der erste christliche Arzt. AuЯerdem ist er, allgemein anerkannt,der erste christliche Ikonenmaler.Die alten Kirchenschriftsteller berichten, dass er als erster das Antlitz der Heiligen Mutter Gottes malte. Er wird fьr Beschьtzer aller Maler gehalten, deshalb wird der 18.Oktober als ihr professioneller Feiertag begangen.Der St.Luka - und St.Zlata-Tag ist Namenstag fьr alle, die den Namen Luka, Zlatka, Zlatko, Zlatimir, Zlatimira tragen. 
Heute ist PETKOVDEN (Hl.Petka Festtag)
Namenstag von allen, die den Namen der Heiligen tragen - Paraskeva, Petko, Petjo, Petka, Petkana, Penka, Pentscho.Eine der meistgeliebten Heiligen in Bulgarien ist St. Paraskeva (genannt Petka). Der alten bulgarischen Mythologie nach war die Hl. Petka Tante des Hl. Demetrius. Am Tag der Hl. Petka durfte man nicht weben und nicht stricken.  An diesem Tag durfte man außerdem die Kinder nicht baden. Derjenige, der am Freitag vor dem Tag der Hl. Petka nicht gefastet hat, sollte ertrinken.Paraskeva war die Tochter wohlhabender Christen. Ihr Name ist abgeleitet vom Freitag, dem Rüsttag für das Wochenende, er deutet auf den Tag der Passion Christi. Nach den Legenden der Ostkirche wurde sie freitags getauft und erhielt in Erinnerung an beide Ereignisse ihren Namen; nach denen der westlichen Kirche wurde sie an einem Freitag geboren. Paraskeva wurde als Predigerin berühmt. Vor Gericht in den Verfolgungen unter Diokletian nach dem Namen gefragt, antwortete sie, ihr Name sei "Christus", worauf sie in Iconium gemartert wurde.
Welttag des Lächelns am 5. Oktober
Der gelbe Kreis mit zwei ovalen Augen und einem lächelnden Mund wurde im Dezember 1963 vom Werbegrafiker Harvey Ball erfunden.