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KRASTOVDEN (Der Kreuztag)

KRASTOVDEN (Der Kreuztag)

14.09.2021 08:00:00
Namenstag von allen mit den Namen Krastina, Krastjo, Krastan, Kantscho, Stavri.

Dem alten bulgarischen Festkalender nach begann am Kreuztag die Einbringung der Traubenernte. Man bereitete die Weinfässer vor, die Frauen und Mädchen begannen, die Körbe für die Trauben zu flechten. Deshalb nannte man in manchen Regionen Bulgariens den Kreuztag auch noch Grosdobernik (zu Deutsch: Traubenernte).Die Ritualbrote sahen an diesem Tag wie Kreuze aus. Als die Frau das Brot am Abend brach, sprach sie: „Das Kreuz soll uns vor Kreuzschmerzen schützen!“.

An diesem Tag feiert die Ostorthodoxe Kirche das Fest der Kreuzerhöhung.
An die Legende von der Kreuzfindung der Helena schließt die von der Eroberung des Kreuzes und der Zerstörung des Grabestempels in Jerusalem durch Chosroes II. im Jahr 614 an. Heraklius, Kaiser von Byzanz - dem heutigen Istanbul, besiegte Chosroes 627 und brachte das zurückgewonnene Kreuz nach Jerusalem. Da schloss sich zunächst das Stadttor von selbst, erst als Heraklius Rüstung und kaiserliche Insignien ablegte, barfuß und in einfacher Kleidung mit dem Kreuz anklopfte, öffnete ein Engel das Tor, durch das auch Christus geschritten war. Das Kreuz wurde in einem erneuerten Bau aufgestellt.

Am 14. September 335 wurde in Jerusalem im Auftrag von Kaiser Konstantin die Auferstehungskirche - heute als Grabeskirche bekannt - geweiht; dabei richtete Bischof Makarios I. ein Kreuz auf. Nachdem die Perser dieses Kreuz geraubt hatten, wurde es von Kaiser Heraklius 628 zurückerobert und eigenhändig wieder am ursprünglichen Platz aufgestellt. Erstmals 415 wurde in Jerusalem das Weihefest der Kreuzkirche gefeiert, seit 530 stand die Auffindung und Erhöhung des Kreuzes im Mittelpunkt des Festes. Im 7. Jahrhundert wurde das Fest von Rom übernommen, 629 wurde es auf den 14. September festgesetzt. Seitdem ist es oft mit der Verehrung von Kreuzreliquien verbunden.

Im orthodoxen Gottesdienst neigt an diesem Tag der Priester ein großes Kreuz langsam in die vier Himmelsrichtungen, womit das Kreuz geehrt und zugleich das Volk gesegnet wird. 
Bulgarien begeht den Internationalen Frauentag
Heute wird in Bulgarien der Internationale Frauentag begangen. Der kurz Internationaler Frauentag oder Weltfrauentag genannte Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden wird weltweit von Frauenorganisationen am 8. März begangen. Er entstand in der Zeit um den Ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen.In sozialistischen Zeiten galt der 8. März in Bulgarien als ein großes Fest nicht nur in der Familie, sondern auch am Arbeitsplatz. Später hieß es immer öfter, man dürfe die Frauen nicht nur an einem Tag im Jahr ehren und mit Blumen nach Hause kommen und der 8. März wurde ein bisschen als sozialistisches Überbleibsel einer falsch verstandenen Emanzipation abgestempelt. Heute feiert man den Weltfrauentag mit gemischten Gefühlen – für manche ist es immer noch ein Fest, für andere wiederum ein ganz normaler Tag.bnr.bg
SIRNI ZAGOVEZNI (Käsefastensonntag)
Sieben Wochen vor Ostern und eine Woche nach dem Fleischfastensonntag wird der Fastensonntag, bekannt auch als Käsefastensonntag, zelebriert
 3. Marz - der Nationalfeiertag von Bulgarien
Am 3. März begeht Bulgarien seinen Nationalfeiertag. An diesem Tag vor 131 Jahren wurde in San Stefano die bedingungslose Kapitulation des Osmanischen Reiches nach dem russisch-türkischen Krieg von 1877/78 unterzeichnet. Er war einer von vielen in der Geschichte der Beziehungen zwischen beiden Ländern – er brachte aber Bulgarien nach annähernd fünf Jahrhunderten türkischer Fremdherrschaft die ersehnte Freiheit und damit die Wiederherstellung des bulgarischen Staates.Festveranstaltungen anlässlich des diesjährigen Jubiläums fanden an allen Orten statt, die mit dem Befreiungskrieg in Verbindung stehen. An der Kranzniederlegung am Denkmal des unbekannten Soldaten in Sofia beteiligte sich Staatspräsident Georgi Parvanov. Am Denkmal auf dem vor 130 Jahren heiß umkämpften Schipka-Gipfel wurde mit einem Gedenkgottesdienst an die gefallenen Bulgaren und Soldaten aus Russland und Rumänien erinnert.
Heute ist der BABA MARTA TAG (der Marteniza Tag)
Wenn Sie Glück haben am 1. März in Bulgarien zu sein, werden Sie mit Sicherheit bemerken, dass jeder Mensch diese kleinen rot-weißen Fadenanhängseln auf sich hat.
MESNI SAGOVESNI (Fleischfastentag)
Mesni Sagovesni (bdt. Ftleischfastentag) - zelebriert 8 Wochen vor Ostern. Nach dem Tag der Allerseelen (Goljama Saduschniza) gestern, feiert heute die orthodoxe Kirche das Fest Mesni Sagovesni - den letzten Tag, an dem die Leute vor Ostern Fleisch essen dürfen, d.h. auf der Festtafel werden nur Fleischgerichte gestellt.In der Woche nach dem Mesni Sagovesni-Tag, d.h. die Woche vor dem SIRNI SAGOVESNI ( Käsefastensonntag) dürfen die Leute Milchprodukte essen: Käse, Butter und Eier. Das ist die letzte Woche, in der die jungen Leute zum Dorfplatz gehen und singen und den Horo (Reigentanz) tanzen können.
148 Jahre seit der Hinrichtung des Freiheitskämpfers Wassil Lewski
Der größte Kämpfer für die Befreiung Bulgariens von der fünfhubdertjährigen türkischen Fremdherrschaft Wassil Lewski wurde am 19. Februar 1873 hingerichtet.
Wein und Liebe!
Wein und Liebe!
14.02.2022 09:00:00
Am 14. Februar (am 1. Febriar nach dem alten Kalender) wird in Bulgarien der Tag des Heiligen Trifon gefeiert. Es ist auch der Tag der Winzer. An diesem Tag werden nach alter Tradition die Weinreben rituell beschnitten. Das Fest markiert den nahenden Frühling und den Beginn der landwirtschaftlichen Tätigkeiten im neuen Jahr. Neuerdings wird der 14. Februar auch als Valentinstag gefeiert.
ST.VLASSIOS/ BLASIUS
ST.VLASSIOS/ BLASIUS
11.02.2022 10:00:00
Namenstag von Vlasso
ST. HARALAMBOS (Charalambos) der Märtyrer
Namenstag von allen mit den Namen Haralampij, Haralambi, Hari, Harry.
Darstellung des Herrn im Tempel
Darstellung des Herrn im Tempel
02.02.2022 09:00:00
Das Fest der Darstellung des Herrn im Tempel ist eines von den ältesten Festen der christlichen Kirche. Das Fest der "Darstellung des Herrn" wird vierzig Tage nach Weihnachten als Abschluss der weihnachtlichen Feste gefeiert.