Nachrichten

Nachrichten

Jahrestag seit dem Tod von Zar Peter I.

Jahrestag seit dem Tod von Zar Peter I.

30.01.2021 08:00:00
TPeter I. war Zar von Bulgarien im 10. Jahrhundert. Er war der zweite Sohn von Zar Simeon dem Großen .Peter regierte 40 Jahre lang und starb am 29. Januar 970. Der gemeinsame Sohn Boris II. folgte ihm auf den Thron. Obwohl Peter I. häufig als kränklich und schwach charakterisiert wird, regierte er Zar länger als jeder andere bulgarische Herrscher des Mittelalters.

Als Simeon der Große starb, war Bulgarien in einer schwierigen Lage. Die vielen erfolgreichen Feldzüge hatten zu einer Verknappung der Arbeitskräfte in der Landwirtschaft geführt, da die Armee ihre Soldaten aus der Bauernschaft rekrutierte. Daneben wurde das Land gerade von einer Hungersnot heimgesucht und es herrschten Heuschreckenplagen. Die Steuern waren hoch und die Nachbarstaaten drohten, Bulgarien zu erobern.
Um Stärke zu demonstrieren, drang Peter I. im Sommer 927 mit einem Heer nach Byzanz vor und legte einige Städte Thrakiens in Trümmer. Danach begann er geheime Friedensverhandlungen mit Kaiser Romanos I. Lakapeos von Byzanz. Der Frieden wurde in Mesembria im Beisein der bulgarischen und byzantinischen Aristokratie geschlossen; im November 927 heiratete Peter die Enkelin von Romanos Lakapenos. Bulgarien bekam nach diesem Vertrag Gebiete zurück, die von Byzanz erobert worden waren und Byzanz musste den Zarentitel für die bulgarischen Herrscher anerkennen, womit sie die bulgarischen Herrscher auf die gleiche Stufe wie die eigenen stellten. Zusätzlich wurde die Unabhängigkeit der bulgarischen Kirche anerkannt. Somit erzielte die Diplomatie Bulgariens einige große Erfolge im Verhältnis zu Byzanz; Zar Peter I. erlangte ein enormes politisches Ansehen.

Im Jahre 931 brachen an der Westgrenze Bulgariens Serbenaufstände aus, in deren Folge Peter I. den unabhängigen serbischen Staat anerkennen musste. Aus dem Norden bedrohten derweil die Magyaren die bulgarischen Territorien. Sie hatten sich nach der Niederlage gegen Simeon den Großen zurückgehalten. Ab 934 griffen sie jedoch massiv an. Da die Truppen Bulgariens die Magyaren nicht aufhalten konnten, drangen diese häufig bis ins byzantinische Thrakien vor.

Die Beziehungen zu Byzanz verschlechterten sich indes, besonders nach dem Tod Zarin Maria, der Frau von Peter. 963 sandte Byzanz ein Ultimatum an Peter, worin gefordert wurde, seine Söhne als Geiseln nach Konstantinopel zu senden und die Magyaren nicht auf byzantinisches Gebiet vorzulassen. In dieser Bedrohung schloss Peter 965 einen Friedensvertrag mit den Magyaren, laut welchem die Magyaren einen Zugang nach Byzanz bekamen und Bulgarien Byzanz nicht beistehen würde. Als dann 966 bulgarische Boten in Konstantinopel Tribut einfordern wollten, wurden sie von Kaiser Nikephorus II. Phokas gefangengenommen und schließlich mit einer Kriegserklärung zurückgeschickt. Ein folgendes Friedensangebot mit der Auflage, den Magyaren den Krieg zu erklären, lehnte Zar Peter I. ab.

Der byzantinische Kaiser brachte den Fürsten von Kiew, Swjatoslav, dazu, Bulgarien anzugreifen. Im Jahr 968 landeten etwa 60.000 Russen auf der bulgarischen Seite der Donau. Sie nahmen etwa 80 Festungen ein und schlugen das bulgarische Heer vernichtend. Wahrscheinlich unter Einfluss der bulgarischen Diplomatie fielen die Petschenegen in russisches Gebiet ein und belagerten die Hauptstadt Kiew. Als ein Jahr später die Russen erneut angriffen, erlitt Peter I. unter dem Eindruck der Niederlage seiner Streitkräfte einen Schlaganfall und verstarb ein Jahr später, nachdem er noch schnell in ein Kloster eingetreten war.
Nicht lang nach seinem Tod wurde Peter von der orthodoxen Kirche kanonisiert.

Info entstammt der Wikipedia
Bulgarien gedenkt Holocaust-Opfer
Bulgarien gedenkt Holocaust-Opfer
10.03.2021 07:00:00
Bulgarien begeht heute den Tag des Holocaust. An diesem Tag 1943 widersetzten sich der Plovdiver Metropolit Kiril und der Sofioter Exarch Stefan der Deportation von 67,000  bulgarischen Juden in die KZ-Lager.Der Tag des Holocaust wird in jedem Land entsprechend seiner nationalen Geschichte begangen.Auf dem Foto oben: Das Jüdische Denkmal der Dankbarkeit in Plovdiv
Bulgarien begeht den Internationalen Frauentag
Heute wird in Bulgarien der Internationale Frauentag begangen. Der kurz Internationaler Frauentag oder Weltfrauentag genannte Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden wird weltweit von Frauenorganisationen am 8. März begangen. Er entstand in der Zeit um den Ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen.In sozialistischen Zeiten galt der 8. März in Bulgarien als ein großes Fest nicht nur in der Familie, sondern auch am Arbeitsplatz. Später hieß es immer öfter, man dürfe die Frauen nicht nur an einem Tag im Jahr ehren und mit Blumen nach Hause kommen und der 8. März wurde ein bisschen als sozialistisches Überbleibsel einer falsch verstandenen Emanzipation abgestempelt. Heute feiert man den Weltfrauentag mit gemischten Gefühlen – für manche ist es immer noch ein Fest, für andere wiederum ein ganz normaler Tag.bnr.bg
MESNI SAGOVESNI (Fleischfastentag)
Mesni Sagovesni (bdt. Ftleischfastentag) - zelebriert 8 Wochen vor Ostern. Nach dem Tag der Allerseelen (Goljama Saduschniza) gestern, feiert heute die orthodoxe Kirche das Fest Mesni Sagovesni - den letzten Tag, an dem die Leute vor Ostern Fleisch essen dürfen, d.h. auf der Festtafel werden nur Fleischgerichte gestellt.In der Woche nach dem Mesni Sagovesni-Tag, d.h. die Woche vor dem SIRNI SAGOVESNI ( Käsefastensonntag) dürfen die Leute Milchprodukte essen: Käse, Butter und Eier. Das ist die letzte Woche, in der die jungen Leute zum Dorfplatz gehen und singen und den Horo (Reigentanz) tanzen können.
Am 3. März begeht Bulgarien seinen Nationalfeiertag. An diesem Tag vor 131 Jahren wurde in San Stefano die bedingungslose Kapitulation des Osmanischen Reiches nach dem russisch-türkischen Krieg von 1877/78 unterzeichnet. Er war einer von vielen in der Geschichte der Beziehungen zwischen beiden Ländern – er brachte aber Bulgarien nach annähernd fünf Jahrhunderten türkischer Fremdherrschaft die ersehnte Freiheit und damit die Wiederherstellung des bulgarischen Staates.Festveranstaltungen anlässlich des diesjährigen Jubiläums fanden an allen Orten statt, die mit dem Befreiungskrieg in Verbindung stehen. An der Kranzniederlegung am Denkmal des unbekannten Soldaten in Sofia beteiligte sich Staatspräsident Georgi Parvanov. Am Denkmal auf dem vor 130 Jahren heiß umkämpften Schipka-Gipfel wurde mit einem Gedenkgottesdienst an die gefallenen Bulgaren und Soldaten aus Russland und Rumänien erinnert.
Heute ist der BABA MARTA TAG (der Marteniza Tag)
Wenn Sie Glück haben am 1. März in Bulgarien zu sein, werden Sie mit Sicherheit bemerken, dass jeder Mensch diese kleinen rot-weißen Fadenanhängseln auf sich hat.
148 Jahre seit der Hinrichtung des Freiheitskämpfers Wassil Lewski
Der größte Kämpfer für die Befreiung Bulgariens von der fünfhubdertjährigen türkischen Fremdherrschaft Wassil Lewski wurde am 19. Februar 1873 hingerichtet.
Wein und Liebe!
Wein und Liebe!
14.02.2021 09:00:00
Am 14. Februar (am 1. Febriar nach dem alten Kalender) wird in Bulgarien der Tag des Heiligen Trifon gefeiert. Es ist auch der Tag der Winzer. An diesem Tag werden nach alter Tradition die Weinreben rituell beschnitten. Das Fest markiert den nahenden Frühling und den Beginn der landwirtschaftlichen Tätigkeiten im neuen Jahr. Neuerdings wird der 14. Februar auch als Valentinstag gefeiert.
ST.VLASSIOS/ BLASIUS
ST.VLASSIOS/ BLASIUS
11.02.2021 10:00:00
Namenstag von Vlasso
ST. HARALAMBOS (Charalambos) der Märtyrer
Namenstag von allen mit den Namen Haralampij, Haralambi, Hari, Harry.
Darstellung des Herrn im Tempel
Darstellung des Herrn im Tempel
02.02.2021 09:00:00
Das Fest der Darstellung des Herrn im Tempel ist eines von den ältesten Festen der christlichen Kirche. Das Fest der "Darstellung des Herrn" wird vierzig Tage nach Weihnachten als Abschluss der weihnachtlichen Feste gefeiert.