147 Jahre seit der Hinrichtung des Freiheitskämpfers Wassil Lewski

147 Jahre seit der Hinrichtung des Freiheitskämpfers Wassil Lewski

19.02.2020 09:00:00

Der größte Kämpfer für die Befreiung Bulgariens von der fünfhundertjährigen türkischen Fremdherrschaft Wassil Lewski wurde am 19. Februar 1873 hingerichtet. 

 „Ich habe mich dem Vaterland verschrieben und werde ihm bis zum Tode dienen und für den Volkswillen arbeiten“, schrieb Wassil Lewski. Seine vorbehaltlose Hingabe und moralische Reinheit machten ihn in der Vorstellung des bulgarischen Volkes zum Apostel der Freiheit. Als er sich der Befreiungsbewegung anschloss, waren die Freiheitskämpfer überzeugt, dass ein erfolgreicher Aufstand im Land durch den Eintritt von bewaffneten Freischärlergruppen aus dem Ausland initiiert werden kann. Er selbst war Mitglied von zwei solchen Freischaren. Ihr Misserfolg veranlasste ihn einen anderen Weg zu wählen. Er schuf ein breites Netz von revolutionären Komitees in Bulgarien.

Obwohl sie von der osmanischen Regierung durch Festnahmen ernstlich geschwächt waren, konnten sie drei Jahre nach seinem Tod im April 1876 einen Aufstand organisieren. Seine grausame Niederwerfung und die Opferbereitschaft der Aufständischen riefen eine breite internationale Unterstützung für die bulgarische Sache hervor. So kam es zum Russisch-türkischen Krieg von 1877-78, der Bulgarien die Freiheit brachte.

bnr.bg