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 GORESHTNITSI (Die Heißen Hundstage)

GORESHTNITSI (Die Heißen Hundstage)

15.07.2021 09:00:00

Im traditionellen Kalender ehrt man die Sonne und das Feuer als irdische Zeichen der Sonne. Diese drei Tage sind die heißesten Tage im Sommer. Das Fest ist mit heidnischer Herkunft und mit dem Feuerkult verbunden. An diesen Tagen ist verboten zu arbeiten oder spazieren zu gehen, man darf kein Brot backen, damit die Feuerflammen die Arbeit der Menschen nicht reichen.

In der Woche nach dem Fest des sommerlichen Hl. Atanas, des Feldarbeiters, kamen die drei schwarzen Tage, die im Volksmund Hundstage genannt wurden. Den ersten der Hundstage, den 15. Juli, nannte man Tschuruta, den zweiten, am 16. Juli, nannte man Parliga und den dritten, am 17. Juli – Marina, die Feurige. Die Menschen glaubten, halte man sich an die Verbote an diesen drei Tagen nicht, wird das Himmelsfeuer alles auf der Erde niederbrennen. Am gefährlichsten glaubte man Tschuruta und Marina, die Feurige. Am ersten der Hundstage, Tschuruta, löschte man früher das Feuer im Hauskamin. Erst am dritten der Hundstage, Marina, die Feurige, machten Zwillinge auf dem Dorfplatz Feuer. Man nannte es auch noch neues, frisches Feuer, von dem sich alle Hausherren mit nach Hause nahmen. Das neue Feuer galt als wundersam und heilend. Die alten Bulgaren glaubten, dass die Hl. Marina alle Lebewesen in der Hand hält. Sie galt auch als Heilerin. Am Tag der Hl. Marina war es im Piringebirge, im Südwesten Bulgariens, Brauch, dass die kranken Menschen in Thermalquellen baden gehen. Sie hielten verschiedene Heilkräuter in der Hand. In der Nähe der Thermalquelle hinterließen die Kranken Teile ihrer Kleider, damit auch die Krankheit dort bleibt und sie nicht mehr heimsucht. Am Tag der Hl. Marina feierten auch alle Handwerker, die mit Feuer umgehen, und in erster Linie die Schmiede. Ihre Frauen bereiteten Ritualbrote zu, schmierten sie mit Honig über und gaben sie an die Nachbarn, damit die Arbeit der Schmiede wie geschmiedet läuft. Man wünschte sich auch Glück.

Heute ist ENJOWDEN  (Johannistag)
Heute ist ENJOWDEN (Johannistag)
24.06.2021 09:00:00
Im bulgarischen Folklorekalender ist Johannistag ebenso wichtig, wie Weihnachten, Ostern und Georgstag.
RUSSALSKA NEDELJA (NIXENWOCHE) – die Woche nach Pfingsten
Die Woche nach Pfingsten nannte man Russalska Nedelja (Nixenwoche).
PFINGSTEN / TRINITATIS (50 Tage nach dem Ostersonntag )
Das Pfingstfest ist 50 Tage nach dem Ostersonntag, der eigentliche Festtag ist also der Pfingstmontag. Diese Zeitspanne wurde aus der jüdischen Tradition übernommen.
Jahrestag seit der Geburt von Obrejko Obrejkov, dem Begründer der Plovdiver Messe
Geboren am 17.06.1891 in Plovdiv, kommt Dr. Obrejkov aus einer alten namhaften Wiedergeburtzeitfamilie.
 WIDOWDEN (Widotag) – 15. Juni
Das war der letzte Tag, an dem man die Schutzbrüder des Hagels mild stimmte. Wido ist laut den Überlieferungen der jüngste der vier Brüder - manchmal erscheint Wido als Bruder, manchmal erscheint Wida als Schwester.
ELISSEJ Fest (Lissetag; St.Elisa) – 14. Juni
Dem Volksglauben nach war Lisse der dritte Bruder, der Schutzherr des Hagels ist.
VARTOLOMEJ (Bartholomäustag) – 11. Juni
Das Fest wird Vartolomej oder Varti-Lomi ( Gewitter und Hagel) genannt.
Heute ist SPASSOVDEN
Heute ist SPASSOVDEN
10.06.2021 10:00:00
Das große Fest Spassovden oder Christi Himmelsfahrt wird mit dem Wunsch für Gesundheit und Glück verbunden. Das Fest ist beweglich und wird 40 Tage nach Ostern, immer am Donnerstag zelebriert.
Tag von Botev und der  Gefallenen für die Freiheit des Landes
Am 2. Juni begeht Bulgarien den Tag des Dichters und Freiheitskämpfers gegen die türkische Fremdherrschaft Hristo Botev und der Gefallenen für die Freiheit des Landes.
Bulgarien begeht Internationalen Kindertag
Anlässlich des Internationalen Kindertags finden heute landesweit Feierlichkeiten, Theateraufführungen und Konzerte für den Nachwuchs statt. In der Sofioter Patriarchenkathedrale wurde ein Bittgebet für Gesundheit und Wohlergehen der bulgarischen Kids gelesen.