Figuren in Plovdiv

Figuren in Plovdiv

Joan Leviev (1934 - 1994)

Joan Leviev (1934 - 1994)

01.01.2012 00:00:00

Joan Issakov Leviev ist am 31.10.1934 in Plovdiv geboren.

1958 absolvierte er die Kunstakademie in Sofia, Fach “Dekorativ-Monimentale Malerei”, in der Klasse von Prof.Bogdanov. Seine Kunst zeichnet sich durch eigenartige Expressivitдt und spezielle farbige Effekte aus. Er widmet seiner Heimatstadt Plovdiv zahlreiche Bilder. Er schafft auch groЯe Wandmalereien und Mosaike ьberall in Plovdiv – in der Agraruniversitдt, im Maritza-Hotel, im ehemaligen Parteihaus, in der Ivan Vasov- Nationalbibliothek, im Novotel-Hotel usw.

Er ist einer der Malergruppe (G.Bozhilov, D.Kirov, E.Pironkov, J.Leviev, H.Stefanov), die die sogenannte ” Plovdiver Schule  der bulgarischen bildenden Kunst aus den 60-er Jahren “ verkцrpern.

Gestorben am 11.03.1994 in Plovdiv

Alexander Banderov ( 1933 - 2007 ))
Der Poet Alexander Banderov arbeitete lange Jahre als Journalist ( ausgezeichnet mit dem Literaturpreis „ Plovdiv“ 1994 und dem Preis des Verbandes der bulgarischen Journalisten „ Die goldene Feder“ „) und später als Redakteur beim Hristo G.Danov – Verlag.1996 wanderte er nach Kanada aus, wo er seine letzen Jahre verbrachte.Alexander Banderov starb am 7. November 2007 in Kanada.
Petko R. Slavejkov (1827 - 1895)
Petko R. Slavejkov (1827 - 1895)
01.01.2012 00:00:00
Petko Ratschev Slawejkov ist am 17.November 1827 in Veliko Tarnovo geboren. Schriftsteller und Journalist, Vertreter des цffentlichen und politischen Lebens. Mitglied des Bulgarischen Literaturvereins. (spдter Bulgarische Akademie der Wissenschaften). Vorsitzender der II. Volksversammlung. Minister der Volksbildung und Minister der Inneren Angelegenheiten (1880).\r\n1881 erklдrte er sich gegen das Autoritдrregime von Knjas Alexander I., infolgedessen ist er mit zwei weiteren Leitern der Liberalpartei vom Fьrstentum Bulgarien ausgewiesen. Er emigrierte mit seiner Familie nach Plovdiv ( die Hauptstadt von Ostrumelien). \r\nWдhrend seines Aufenthalts in Plovdiv setzte  P.R.Slawejkov  seinen Kampf gegen den konservativen Block des Knjases fort. Zwei Jahre lang arbeitete Slawejkov als Lehrer in der Stadt der 7 Hьgel (1881-83). Zusammen mit Petko Karavelov fingen sie an, die Zeitung „Unabhдngigkeit“ herauszugeben – Nachfolger der Sofioter Zeitung “Unabhдngigkeit”, der heimliche Organ der Liberalpartei; er kдmpfte fьr die Restauration der Tarnover Verfassung. Er war auch Redakteur der Humorzeitung “Kicki Ricki” (1882-83).\r\nDie Erinnerung an seinen Aufenthalt in Plovdiv verbindet man mit dem Slawejkovs Haus, Slawejkovs  Schule und Slawejkovs Cafй ( gelegen am kleinen Vasrashdane-Platz am sьdцstlichen FuЯe von Dshambas Tepe-Hьgel, der bekannten Plovdiver Maraslijata-Schule gegenьber), wo Slawejkov lebte, arbeitete und sich erholte. Zwei Jahre lang kam er jeden Morgen in dieses Cafй zum Kaffeetrinken und zum Plaudern. Das alte Wiedergeburtshaus, wo P.R.Slawejkov wohnte, ist heute das Haus der Plovdiver Lehrer, wo immer noch ьber Kenntnisse, Aufklдrung und Bildung gesprochen wird.
Nikola Todev (1928 - 1991)
Nikola Todev (1928 - 1991)
01.01.2012 00:00:00
Der bekannte Schauspieler Nikola Todev ist am 13. Juni 1928 in der Stadt Devin, Region Smolyan, geboren. Mit 24 Jahren startet er seine Kariere als Schauspieler auf der Bühne des Theaters von Smolyan und später spielt er im Theater von Pasardshik, wo er seine Ehefrau, die Schauspielerin Slatina Todeva kennen lern. Die beiden werden später Schauspieler im Plovdiver Dramatischen Theater. Im Jahr 1974 wird Nikola Todev Mitglied der Union der bulgarischen Filmemacher. Nikola Todev stirbt am 30. März 1991 im Alter von 63 Jahren.
Herminegild (Hermin) Schkorpil (1858-1923)
Herminegild (Hermin) Schkorpil ist mit tschechischer Herkunft. Pдdagoge, Archдologe, Museumsfunktionдr. Einige Jahre Lehrer in Gymnasien in Plovdiv.\r\nEr ist Autor verschiedener Studien ьber die Hцhlen in Bulgarien, Zusammenfassungen ьber die Mineralschдtze in Bulgarien und Untersuchungen von Meteoriten, die auf dem Territorium unseres Landes gefallen sind.\r\nDas Buch von Brьdern Schkorpil, Herminegild (Hermin) und Karel Schkorpil mit dem Titel “ Die Grabhьgel”, verцffentlicht am Ende des 19.Jhs. ist wie eine “ archдologische Bibel “ fьr die bulgarischen Archдologen auch heutzutage. Das Buch beinhaltet die wissenschaftlichen Forschungen von Brьdern Schkorpil ьber die zahlreichen Grabhьgel auf dem Territorium Bulgariens.\r\nParallel untersuchte Hermin Schkorpil die Geschichte, Archдologie, Flora und Fauna  vom Rhodopagebirge. Unter seinen ersten Publikationen ist die Studie “ Die Plovdiver Flora” ( 1897). Bis 1900 ist eine Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen der Hцhlen in Bulgarien verцffentlicht, aber die bedeutendsten und wertvollsten sind diese vom Ende des 19.Jhs.\r\nHermin Schkorpil verцffentlichte auch die “Zusammenfassungen der Mineralschдtze Bulgariens” -  diese Pionieruntersuchungen schufen die Grundlage der wissenschaftlichen Forschungen der bulgarischen Mineralien. ДuЯerst interessant fьr die Wissenschaft sind auch seine Untersuchungen von Meteoriten, die auf dem Territorium unseres Landes gefallen sind.\r\n Er starb 1923 und ist in Janavara (Varna-Region) begraben, einem archдologischen Gebiet mit Ьberesten eines frьhchristlichen Komplexes mit einer Kirche aus dem 5.Jahrhundert.  \r\n \r\n \r\n 
Josif Schnitter, (auch: Joseph Schnitter), Arch. (1852 – 1914)
Eine der größten Persönlichkeiten, auf die Plovdiv so stolz ist – Joseph Schnitter ( geb. 1852, Novi Bidshov – gest.1914 Plovdiv), Tscheche von Herkunft, bedeutender Architekt, Ingenieur und Geodäsist – den größten Erbauer, den Plovdiv einmal hatte. Er absolvierte die Baufakultät der Wiener Polytechnika, danach nahm er als Volontär am Russisch-Türkischen Krieg  teil. Vor der Unterzeichnung des San Stefano-Friedensvertrags ( am 3.März 1878) wurde er nach Plovdiv befördert. Nach der Befreiung Bulgariens und dem Abzug der russischen Truppen von Ostrumelien, eröffnete er als erster eine Privatpraxis in Plovdiv, aber etwas später im gleichen Jahr, 1878, wurde er als Hauptingenieur und Chef des Technischen Amtes in der Plovdiver Gemeinde eingestellt – er blieb an dieser Stelle bis zu seinem Tod im Jahre 1914.Unter seinen bedeutendsten Gebäuden, projektiert und gebaut bis 1885 ist das Mädchenkollege (1879-81) – heute die Nationale Kunstgalerie, Plovdiv, in der Saborna Straße,14, in der Altstadt. Ursprünglich wurde das Gebäude für Mädchenkollege in Plovdiv, in Neu Renaissance Stil von Schnitter projektiert. Später wurde das Gebäude in eine Kunstgalerie verwandelt. ( das Photo unten). 
Petar Stojanov (geboren 1952)
Petar Stojanov (geboren 1952)
01.01.2012 00:00:00
Petar Stojanov ist am 25.Mai 1952 in Plovdiv geboren.
Dr. Ivan Tschomakov (geboren 1953)
Dr. Ivan Milkov Tschomakov ist am 15.Oktober 1953 in Plovdiv geboren. 1979 absolvierte er die VMI-Medizinische Hochschule in Plovdiv. In der Zeitspanne 1981 – 1997 arbeitete als Oberassistent im Anдsthesiologie - Lehrstuhl der VMI-Medizinischen Hochschule in Plovdiv. Abgeordneter. 1985 spezialisierte er in der Dr. Chirkovs Klinik fьr Cardochirurgie. Dr. Tschomakov hat 23 wissenschaftliche Publikationen.\r\n1997 wurde er Abgeordneter in der 38. Volksversammlung und Regionalleader der Union der Demokratischen Krдfte in Plovdiv.\r\nZum zweiten Mal Bьrgermeister von Plovdiv ( seit 1999).
Dinko Dermendshiev – Chiko
Dinko Dermendshiev – Chiko
01.01.2012 00:00:00
An die Mannschaft von Botev wurde er 1959 als dritter Torwart angeschlossen – sein einziges Auftreten als Torwart war jedoch in der zweiten Halbzeit des FuЯballspiels von Botev in Varna in der gleichen Saison. \r\nZu dieser Zeit war Georgi Genov  Trainer von Botev, der den Talent von Dinko als Stьrmer erkannte und nur innerhalb 8 Monate setzte sich Chiko als Leitspieler in der Mannschaft von Botev durch, mit der er 19 Saisons spielte.Er spielte 447 FuЯballtreffen, wobei er 194 Tore schoss. Mit der Mannschaft von Botev gewann er 1967 den Pokal der bulgarischen FuЯballmeisterschaft, 1962 den Pokal der Sowjetischen Armee, die Silbermedaille (1963) und die Bronzemedaille (1961) von der  FuЯballmeisterschaft, Erste Liga und den Balkan Vereinspokal (1972).\r\nDermendshiev nahm teil an: etwa 70 offiziellen und freundschaftlichen internationalen Treffen /20 Tore/, 150 Kontrolltreffen /120 Tore/ und 60 Treffen /22 Tore/ fьr den Pokal der Sowjetischen Armee. Er wurde fьr FuЯballer Nr.1 von Plovdiv fьr 1966, 1967 und 1976 erklдrt. Mit der bulgarischen Nationalmannschaft nahm er an drei Weltmeisterschaften – Chili /1962/, England /1966/ und Mexiko /1970/ teil ( in Mexiko schoss er das allererste Tor der Meisterschaft und bekam einen Sonderpreis).\r\nMit der Nationalmannschaft nahm er an 58 offiziellen Treffen teil, wobei er 19 Tore schoss. 1978 endete er seine aktive sportliche Kariere und widmete sich dem Trainerberuf- als Haupttrainer von Botev gewann er 1981 den Pokal der Sowjetischen Armee, Bronzemedaillen von den Meisterschaften 1981 und 1983 und spielte  1984 und 1991 an den Finalen fьr den Pokal von Bulgarien.   
Assen Diamandiev, Professor (16.11.1915 - 24.02.2009)
Prof. Assen Diamandiev ist in Plovdiv geboren. 1940 absolviert die Staatliche Musikhochschule in Sofia. Wдhrend seines Studiums singt er im Chor der St.Alexander Nevski - Gedдchtniskirche, dirigiert von Dobri Christov. 1946 beginnt er als Lehrer in der neu erцffneten Musikschule zu arbeiten, sowie auch als Dirigent des Plovdiver Gesangvereins. 1948 grьndet er das erste bulgarische professionelle Ensemble fьr Volkslieder -und tдnze. Prof.Diamandiev ist langjдhriger Rektor der Akademie. Unterrichtet bis 2002. Ehrenbьrger von Plovdiv. (Sein Portrдt oben ist ein Werk von dem bekannten Plovdiver Maler Dimitar Kirov)
Stefan Bogoridi, Knjas
Stefan Bogoridi, Knjas
01.01.2012 00:00:00
Eine der einflussreichsten Personen im Ottomanischen Reich nach dem Sultan, sehr oft als “ der Bulgare, Untertan des Sultans, mit der grцЯten Autoritдt und Macht” bezeichnet. Aktiver Kдmpfer fьr die Unabhдngigkeit der bulgarischen Kirche in der Mitte des 19.Jhs. Er spendet ein von seinen Grundstьcken in Konstantinopel zur Errichtung einer bulgarischen Kirche – die St.Stefan -Kirche ( die erste bulgarische Kirche im Ottomanischen Reich).